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| betriebliche Gesundheitsfoerderung | "Als Betriebliche Gesundheitsförderung bezeichnet man systemische Interventionen in privaten und öffentlichen Betrieben, durch die gesundheitsrelevante Belastungen gesenkt und Ressourcen vermehrt werden sollen. Die primärpräventiven und gesundheitsförderlichen Effekte werden durch gleichzeitige und aufeinanderbezogene Veränderungen der Ergonomie, der Organisation, des Sozialklimas und des individuellen Verhaltens erzielt. Sowohl die Problemerfassung als auch die gesundheitsförderlichen Aktionen werden partizipativ angegangen. Dem dienen Belegschaftsbefragungen, Betriebsversammlungen und v.a. Gesundheitszirkel. Die Initiative zu Betrieblicher Gesundheitsförderung kann von einem oder mehreren betriebsinternen oder -externen Akteuren ausgehen, der bzw. die eine i.d.R. hierarchie- und ressortübergreifende Koalition im Betrieb zusammen bringen. Darin sind mindestens die Geschäftsleitung, die Belegschaftsvertretung und der betriebliche Arbeitsschutz vertreten" [Quelle: Rosenbrock, R. (2003). Beriebliche Gesundheitsförderung. In BZgA (Hrsg), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung (21-23).Schwabenheim a.d.Selz:Sabo] |