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In diesem Lexikon werden thematisch häufig verwendete Begriffe unserer Website definiert und beschrieben. | |
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| Begriff | Definition |
| Salutogenese | Salutogenese sieht im Gegensatz zum biomedizinischen und biopsychosozialen Krankheitsmodell "[...] nicht Krankheit, sondern Gesundheit als das zu erklärende Phänomen. Die Grundfrage ist, was Menschen gesund erhält. Die Salutogenese sucht und forscht nach gesunderhaltendenn Bedingungen. Im Mittelpunkt stehen nicht primär die pathogenen Kräfte, also Risiken und Stressoren, sondern salutogene Einflüssen und Ressourcen." [Quelle: Faltermaier, T. (2005). Gesundheitspsychologie. (S.70). Stuttgart: Kohlhammer.] |
| Schluesselqualifikationen | Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Fremdsprachen- und EDV-Kompetenz, konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten spielen neben der fundierten fachlichen Ausbildung eine immer wichtigere Rolle für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben. Die wachsende Bedeutung, die diesen Kompetenzen beigemessen wird, zeigt sich daran, dass in manchen Bundesländern (z. B. Baden-Württemberg) die Genehmigung von Bachelor-Studiengängen nur erfolgt, wenn die Vermittlung überfachlicher Schlüsselqualifikationen in eigenen Lehrveranstaltungen zu den strukturbildenden curricularen Elementen gehört. "Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche nicht unmittelbaren und begrenzten Bezug zu bestimmten, disparaten praktischen Tätigkeiten erbringen, sondern vielmehr a) die Eignung für eine große Zahl an Positionen und Funktionen als alternative Optionen zum gleichen Zeitpunkt, und b) die Eignung für die Bewältigung einer Sequenz von (meist unvorhersehbaren) Änderungen von Anforderungen im Laufe des Lebens" sicherstellen." (Mertens 1974, S. 566) [Quelle: Hochschulrektorenkonferenz; http://www.hrk-bologna.de/] |
| Semesterwochenstunde | Eine Semesterwochenstunde (SWS) umfasst die Zeit, die Studierende brauchen, um während eines Semesters eine wöchentlich einstündig angebotene Lehrveranstaltung zu besuchen. In jeder Studien- und Prüfungsordnung ist angegeben, wie viele Semesterwochenstunden ein Studium bis zu seinem Abschluss mindestens umfassen muss. Die Anzahl der Semesterwochenstunden sagt jedoch nichts über die studentische Vor- und Nachbereitungszeit aus, die je nach Studiengang variiert. [Quelle: Hochschulrektorenkonferenz; http://www.hrk-bologna.de/] |
| Setting-Ansatz | "Ein Setting wird einerseits als ein soziales System verstanden, das eine Vielzahl relevanter Umwelteinflüsse auf eine bestimmte Personengruppe umfasst. Es ist andererseits ein System, in de diese Bedingungen von Gesundheit und Krankheit auch gestaltet werden können. In erster Linie werden Kommunen, Schulen, Kranknehäuser und Betriebe als Settings bezeichnet." [Quelle: Grossmann, R.; Scala, K. (2003). Setting-Ansatz in der Gesundheitsförderung. In BZgA (Hrsg), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung (205-206).Schwabenheim a.d.Selz:Sabo] |
| Sozialmedizin | "Die Sozialmedizin ist ein eigenständiges, interdisziplinäres theoretisches und praktisches Fachgebiet der Medizin und verbindet die sozialwissenschaftliche mit der medizinischen Sichtweise von Krankheit und Krankheitsfolgen. Die mehrere wissenschaftliche Perspektiven integrierende Sozialmedizin beschreibt und analysiert, welche Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Tatbeständen und gesundheitlichen Risikofaktoren, Krankheiten, Krankheitsbewältigung und Krankheitsfolgen bestehen." [Quelle: Franzkowiak, P. (2003). Sozialmedizin. In BZgA (Hrsg), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung (219-220).Schwabenheim a.d.Selz:Sabo] |
| Statistik | "Statistik ist die Wissenschaft des Sammelns, Aufbereitens, Darstellens und Interpretierens von quantifizierten Informationen über Natur- und Gesellschaftserscheinungen (beschreibende oder deskriptive Statistik). Des weiteren beschäftigt sie sich mit einer weiterführenden Analye der Daten, dem Verallgemeinern der Beobachtungsergebnisse (analytische oder schließende Statistik)." [Quelle: Deutschmann, C.; Guggenmoos-Holzmann, I. (1998). Statistische Methoden der Gesundheitswissenschaften. (199-230). In K. Hurrelmann & U. Laaser (Hrsg.). Handbuch Gesundheitswissenschaften. Weinheim, München: Juventa.] |