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Es sind 26 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
Bachelor- (Bakkalaureus-) Studiengang

Bachelor-Studiengänge sind grundständig und vermitteln einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Während des Studiums werden grundlegende fachliche und methodische Kompetenzen sowie ein Überblick über die Zusammenhänge der gewählten Studienrichtung erworben. Laut § 19 Absatz 2 des HRG beträgt die Regelstudienzeit von Bachelor-Studiengängen mindestens drei und höchstens vier Jahre. Auf ein erfolgreich absolviertes Bachelor-Studium kann ein konsekutiver oder ein fachübergreifender Master-Studiengang folgen.

[Quelle: Hochschulrektorenkonferenz; http://www.hrk-bologna.de/]

 
betriebliche Gesundheitsfoerderung

"Als Betriebliche Gesundheitsförderung bezeichnet man systemische Interventionen in privaten und öffentlichen Betrieben, durch die gesundheitsrelevante Belastungen gesenkt und Ressourcen vermehrt werden sollen. Die primärpräventiven und gesundheitsförderlichen Effekte werden durch gleichzeitige und aufeinanderbezogene Veränderungen der Ergonomie, der Organisation, des Sozialklimas und des individuellen Verhaltens erzielt. Sowohl die Problemerfassung als auch die gesundheitsförderlichen Aktionen werden partizipativ angegangen. Dem dienen Belegschaftsbefragungen, Betriebsversammlungen und v.a. Gesundheitszirkel. Die Initiative zu Betrieblicher Gesundheitsförderung kann von einem oder mehreren betriebsinternen oder -externen Akteuren ausgehen, der bzw. die eine i.d.R. hierarchie- und ressortübergreifende Koalition im Betrieb zusammen bringen. Darin sind mindestens die Geschäftsleitung, die Belegschaftsvertretung und der betriebliche Arbeitsschutz vertreten"

[Quelle: Rosenbrock, R. (2003). Beriebliche Gesundheitsförderung. In BZgA (Hrsg), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung (21-23).Schwabenheim a.d.Selz:Sabo]

 
Biomedizinisches Modell

Modell von Krankheit und Gesundheit, welches Krankheit als eine Störung des Gleichgewichts normaler Organfunktionen versteht. Die Beseitigung der pathologischen Strukturveränderung ist gleichbedeutend mit der Beseitigung der Krankheit

[Quelle: Haisch, J.; Weitkunat, R.; Wildner, M. (1999) (Hrsg.). Wörterbuch Public Health. Bern: Hans Huber.] 

 
Biopsychosoziales Modell

Die Vorstellung, dass Gesundheit und Krankheit von biologischen, psychologischen und sozialen Variablen gleichermaßen beeinflusst werden. Die Interaktion mit der Umwelt spielt dabei eine besondere Rolle.

[Quelle: Haisch, J.; Weitkunat, R.; Wildner, M. (1999) (Hrsg.). Wörterbuch Public Health. Bern: Hans Huber.] 

 
Bologna-Erklärung/ Bologna-Prozess

In der gemeinsamen Erklärung „Der Europäische Hochschulraum“ haben die für das Hochschulwesen zuständigen Minister von 29 europäischen Staaten am 19. Juni 1999 in Bologna beschlossen, bis zum Jahr 2010 einen Europäischen Hochschulraum zu verwirklichen und zu diesem Zwecke auf eine Konvergenz der jeweiligen Hochschulsysteme in Europa hinzuarbeiten. Mit dieser inzwischen als Bologna-Prozess bekannten Bestrebung werden folgende Ziele verfolgt:

  • Einführung eines gestuften/ zyklischen Studiensystems (Bachelor und Master)
  • Einführung eines mit dem ECTS kompatiblen Leistungspunktesystems
  • Einführung des Diploma Supplement
  • Förderung der Mobilität und der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung
  • Förderung der erforderlichen europäischen Dimensionen im Hochschulbereich.

[Quelle: Hochschulrektorenkonferenz; http://www.hrk-bologna.de/]

 
Diploma Supplement

Das Diploma Supplement ist eine englischsprachige Zeugnisergänzung mit einheitlichen Angaben zur Beschreibung von Hochschulabschlüssen. Es informiert über die absolvierten Studieninhalte, den Studienverlauf und die mitdem Abschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen.
Mit dem Diploma Supplement soll die internationale Einstufung und Anerkennung deutscher Hochschulabschlüsse erleichtert werden. Ein Teil des Diploma Supplements, das National Statement, erläutert das deutsche Bildungssystem und ordnet den vorliegenden Abschluss in dieses ein.

[Quelle: Hochschulrektorenkonferenz; http://www.hrk-bologna.de/]

 
Epidemiologie

Lehre von der Verbreitung und den Determinanten der Krankheit. Sie beinhaltet auch die Anwendung des Wissens zum Zweck von Krankheitsprävention und Unfallverhütung, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung sowie Gesundheitssystem- und Versorgungsforschung.

[Quelle: Haisch, J.; Weitkunat, R.; Wildner, M. (1999) (Hrsg.). Wörterbuch Public Health. Bern: Hans Huber.]

 
Gesundheit

Nach der  Weltgesundheitsorganisation (WHO, 1946) wird Gesundheit definiert als "Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur über als Freisein von Krankheit und Gebrechen."

Eine weiterführende und weithin akzeptierte Definition wurde von Hurrelmann vorgelegt, der Gesundheit wie folgt definiert:

"Gesundheit bezeichnet den Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung in Einklang mit den Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweil gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet."

[Quelle: Hurrelmann, K. (2003). Gesundheitssoziologie. Eine Einführung in sozialwissenschaftliche Theorien von Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung. (5. Auflage). Weinheim, München: Juventa.]

 
Gesundheitsberatung

"Gesundheitsberatung ist eine spezielle Form der Kommunikation zwischen Einzelnen oder kleinen Gruppen, die mit gesundheitlichen Fragen beschäftigt sowie von gesundheitlichen Problemen betroffen oder mitbetroffen sind, und entsprechenden Fachleuten. Gesundheitsberatung erfolgt freiwillig, ist zeitlich begrenzt und berücksichtigt individuelle Fragen"

[Quelle: Sabo, P. (2003). Gesundheitsberatung. In BZgA (Hrsg), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung (61-63).Schwabenheim a.d.Selz:Sabo]

 
Gesundheitserziehung

Vorgängerkonzept der Gesundheitsförderung mit asymmetrischer Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernendem. Zentral ist die individuelle und kollektive Erweiterung gesundheitsbezogenen Wissens und die Entwicklung gesundheitsförderlicher Alltagskompetenzen

[Quelle: Haisch, J.; Weitkunat, R.; Wildner, M. (1999) (Hrsg.). Wörterbuch Public Health. Bern: Hans Huber.]

 


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