Studieninhalte Das Studium beinhaltet folgende Themenschwerpunkte: - Theorie und Praxis der klinischen Pflege
- Klinische Urteilsfähigkeit und Prozessgestaltung
- Interaktion und Sozialpsychologie
- Geschichte und Ethik der Pflege
- Nursing Informatics
- Pflegeforschung und spezielle Pflegesituationen
- Recht und Gesundheitspolitik
Der Studiengang besteht aus 20 Modulen. Die Lehre findet in Blockseminaren zu Beginn und Ende jedes Semesters und während des Semesters an verschiedenen Wochentagen in der Regel zwischen 8.30 Uhr und 17.30 Uhr statt. Lehrveranstaltungen in der Praxis beginnen um 7.00 Uhr. Das Studium ist praxisorientiert und bietet verschiedene Lehrund Lernformen: neben seminaristischem Unterricht auch handlungsorientierte Übungen in Labor und Praxis, Fallarbeit, Gruppenarbeit, Studien- und Praxisreflexionen. In Praxiseinsätzen arbeiten Sie unter Anleitung direkt mit pflegebedürftigen Menschen. Die Studierenden werden ab dem ersten Semester innerhalb der jeweiligen Module durch eine gezielte Auswahl an fremdsprachigen Texten zunehmend für ein selbständiges Verstehen englischer Literatur qualifiziert. Die Studierenden werden explizit und gezielt im zweiten und sechsten Semester auf ihre Berufswegplanung vorbereitet. Die Veranstaltung „Transformation II“ beinhaltet Bewerbungstraining und auch die Vorstellung von möglichen Karrierewegen anhand beispielhafter Werdegänge von ehemaligen Absolventinnen und Absolventen, die diese persönlich vpräsentieren. Die persönliche Vorstellung findet gemeinsam mit Studierenden des „zweiten Semesters Reflexion“ statt. Der Studiengang Allgemeine Pflege befähigt Sie, grundlegendes Pflegewissen und Handlungskompetenzen in patientenbezogenen Situationen anzuwenden. Sie sind in der Lage, den anfallenden Pflegebedarf mit Betroffenen und ihren Angehörigen zu diagnostizieren, Ziele zu vereinbaren, Interventionen festzulegen und den Erfolg zu beurteilen. Arbeitsfelder Im Falle einer Erstqualifikation liegen die zentralen Tätigkeitsfelder in der Umsetzung neuer pflegerischer Konzepte und wissenschaftlicher Erkenntnisse in der direkten Pflege sowie in der Gestaltung und Verantwortung der pflegerischen Diagnostik, Planung, Durchführung und Evaluation. Zudem sind Sie berechtigt, wissenschaftliche Projekte durchzuführen. Weitere zentrale Tätigkeitsbereiche sind Beratung und Qualitätsmanagement in stationären, ambulanten und komplementären Einrichtungen des Gesundheitswesens (z.B. im Krankenhaus, in Altenpflegeeinrichtungen, in der ambulanten Pflege, Rehabilitationseinrichtungen) sowie in anderen Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens (z.B. in Behörden und Kommunen, bei Kranken- und Pflegekassen, Pflegehilfsmittelherstellern und -anbietern). Bei einer abgeschlossenen dreijährigen Ausbildung in einem Pflege oder Hebammenberuf ist die Anrechnung bis zu 50 % außerhalb des Hochschulwesens erworbener Qualifikationen möglich.
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